Entschädigungen für In-App-Käufe von Kindern

phone-380008_640Smartphones und Tablet PCs üben nicht nur auf Erwachsene eine große Faszination aus, sondern begeistern auch Kinder. Die Touch-Funktion des Displays ermöglicht eine intuitive Bedienung, die nicht nur für hohen Komfort sorgt, sondern sämtliche Altersgruppen anspricht. Die bunten Spiele stoßen bei Kindern auf viel Gegenliebe, so dass sie Smartphones und Tablets oftmals als Spielkonsolen nutzen. Die Eltern können aus einer nahezu grenzenlosen Vielzahl an Apps auswählen und ihren Nachwuchs mit kindgerechter Unterhaltung versorgen.

Dass die Computernutzung für Kinder gewisse Gefahren birgt, ist den meisten Eltern durchaus bekannt. Aus diesem Grund darf der Nachwuchs häufig nur ausgewählte Apps nutzen und zudem nur eine begrenzte Zeit spielen. Dieses Vorgehen ist absolut im Sinne des Kindes, schließt aber nicht alle Risiken aus. Sogenannte In-App-Käufe können sich für die Eltern als immense Kostenfalle erweisen. Vor allem jüngere Kinder sollten daher niemals unbeaufsichtigt Spieleapps nutzen.

Google muss Entschädigungen an Eltern zahlen

Grundsätzlich besteht kein Grund, In-App-Käufe zu verteufeln, doch manche App-Entwickler haben es durchaus darauf abgesehen, dass Kinder beim Spielen Zusatzleistungen in Anspruch nehmen und kostenpflichtige In-App-Käufe tätigen. Diese geschehen oftmals ohne Zustimmung der Eltern und sind daher juristisch äußerst fragwürdig. Wie auf „winfuture.de“ zu lesen ist, war dieser Sachverhalt der Grund dafür, dass Google seit Jahren Konflikte mit der US-amerikanischen Handelsaufsicht Federal Trade Commission, kurz FTC, austrug. Nun sollen diese ein Ende gefunden haben, da es endlich zu einer Einigung kam. Google zahlt demnach Entschädigungen an Eltern, die durch In-App-Käufe ihrer Kinder geschädigt wurden. Diese Entschädigungen beziehen sich auf die Zeit, in der nur unzureichende Identitätsprüfungen und Zahlungsfreigaben zum Einsatz kamen.

In-App-Käufe vorsorglich deaktivieren

Mittlerweile sollen Kinder In-App-Käufe nicht mehr so leicht vornehmen können. Eltern sollten sich allerdings nicht darauf verlassen und selbst aktiv werden. Es besteht die Möglichkeit, In-App-Käufe vorsorglich zu deaktivieren. Unter iOS und Android können entsprechende Einstellungen somit viel Ärger verhindern und Smartphone- und Tablet-Nutzer vor hohen Kosten bewahren.

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